subjective encyclopedia

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gässe (= ich habs vergessen)

gazelle

gedanke(n)

gegenstände

geisteszustände, (zustände halt)

gemeinplatz

gender studies

global village idiot I

gnusch ha -  äs gnusch ha im fadechörbli

gott (halt so, was die leute von ihm sagen)

gott (ist tot)

grossvater („interessant, sehr“)

grundsatzentscheid

grundsätzlich : mehr lachen

gruss (an lichtenberg) ((gruss: (stierkalb))

gscheit

gscheites : dumm und grad wieder gscheit, so ganz für sich

gschiid sii, my ass

guguus (now you don't)

gässe (= ich habs vergessen)

ein primarschülerklassiker: auf die frage des lehrers/der lehrerin: «und wo sind dini ufgabe?» hat mindestens ein/e schüler/schülerin pro stunde geantwortet: «gässe». die kombination des vergessens mit dem gegessen haben ist so rührend, dass jedem anständigen menschen, der je in die schule gegangen ist, die tränen kommen sollten. das nicht könnenwollen tritt in unverschämte beziehung mit dem dukönntestwollenwenndunurmöchtest, dass es eine reine obszönität wird – nur: der hierarchisch höherstehende scheint sich dessen nicht bewusst zu sein. das kind ist sich dessen sehr wohl gefühlsmässig bewusst.

«no one exspects the spanish inquisition!» (monty python)

und wer pech hat, bekommt strafaufgaben aufgebrummt.

[mvs:030313]

> kafka, franz > erinnerung > sprachungewandt > normative systeme > monty python > inquisition

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gazelle

verleser: „wenn die schwarze gazelle überschwappt“. darunter ein johannes-der-täufer-bild (1480) von geertgen tot sint jans: schwermütig. es ist ein artikel zur „melancholie“-schau und das wort heisst richtig ‚galle’. der verleser ist, wie so oft, ein verbesserungsflick, der die welt spannender macht. die überschwappende schwarze galle kenn ich, die dito gazelle war mir neu. und: im bild sind sie beide nicht sichtbar.

[mvs:060506]

> reduntanz

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gedanke(n)

gedanklichkeit

mal ganz abgesehen davon, dass mir nie ganz klar ist, was ein ‚gedanke’ ist: - wenn dann einer auftaucht und es mich 30 sekunden ‚kosten’ würde, ihn aufzuschreiben : wär er in sprache auch noch ‚anwesend’? und: was ‚passiert’ (transition) mit ihm, wenn ich ihn nicht aufschreibe? wohin ‚bewegt’ er sich? (und : inwieweit sind gedanken vom wort, vom strukturierten satz – dem ‚genauen wortlaut’, in dem sie dann aufgeschrieben werden, unzertrennlich?)

[mvs:040210]

gedanken – das gehirn ganz generell: wenn ich das, so als externe kompatible quelle, jemand zu verfügung stellen möchte, dann xxx : weil ich dann wieder, ganz im vorher, hoffe, dass das xxx auch spass macht (dass sie auch wählen darf, was sie dann will und wann. all die hirn-auf-den-compi-zum-unsterblichen-hin-technisierenden sind sich wohl gar nicht gewahr, wie langweilig sie sein können).

[mvs:040217]

reflexion

zu blogs : neue gesprächigkeit : „bloxx off pal“ : könnte auch in den sprachgebrauch eingeführt werden : à la ‚shut your (whatever) up’.

[mvs:070331]

> freitag’s morgengrauen > freitag's robinson > megalomie > albträume > perpetuum mobile > gemütlichkeit > lesen - ein wunder

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gegenstände

„Der Dichter darf niemals einen Gedanken, er muss einen Gegenstand vorlegen.

Das heisst, er muss den Gedanken dazu bringen, sich als Gegenstand darzubieten.“

Mit dem Gegenstand ist hier (wie bei Ponge nun allenthalben) das Wort gemeint, das sich in seiner Laut- und Schriftgestalt objektiv konkretisiert, ohne eine vorab festgelegte Bedeutung – ein gemeintes, eine Idee mitzutragen. Das Wort soll nicht für einen aussersprachlichen Gegenstand (objet) stehen, sondern selbst als rein sprachlicher Gegenstand, als Gegenspiel (objeu) zur konventionellen Wortverwendung fungieren. Das Wort als Gegenstand wäre demzufolge ein Gegenzug zur Idee als Wort.

francis ponge. zit in: felix philipp ingold, nzz 4./5.märz 2006 

und leute (auch dichter), die sagen, was ein ‚dichter’ zu tun und lassen hat, find ich ein bisschen undicht : der dichter erfindet sich und den rest der welt, und hat nicht apriori irgendewas zu tun oder zu lassen. wenn monsieur ponge für sich erfindregeln aufstellen will, ist das ja schon in ordnung, aber er darf ruhig für sich allein sprechen, als monsieur je dis (=jeudi = herr donnerstag = göttertag : passt ja alles auf den lieben gott, der auch alles erfunden haben will). aber wenn der herringold das dann so bitz bewundernd aufblitzen lässt, dann schliess ich die läden gegen das gewitter.

und franci sponge kann weltaufsaugen wie es ihm gefällt und wie ihm die gegenstände zufallen. mir begegnen doch ab und zu ideen, wenn ich im spongeschen konzept denken würd, was ich aber bei konkretleib nicht tu : und sie wörtern ganz so, als ob sie sich einen deut um das wort oder – gedank bewahr – um mich kümmern würden.

[mvs:060707/070617]

> foucault : les mots et les choses > kaspar

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geisteszustände, (zustände halt)

HÜHNER-EPIPHANIE

fünf hühner, auf einer wiese ruhig futter pickend, rennen unvermittelt in einer kolonne los, auf eine landstrasse zu: weiss, braun, braun, schwarz, braun (auf winterlich weissbehauchtem grün).

(: es ereignete sich im tessin, ich nahm es wahr, in der eisenbahn sitzend, vorbeifahrend: dort, fern, geschah etwas – und nah, in mir, gleichzeitig.)

spontanprädiskursives:

warum rennen die hühner plötzlich los?

warum in dieser (farb-)reihenfolge?

sprechen sie italiänisch?

soll ich jetzt den hühnern mitteilen, dass sie mir das ‚unbeantwortbare’ vorgerannt haben – in einem schlag? : damit sie was zum lachen haben, abends spät, und wohlig amüsiert einschlafen.

(und dass das das einzig berauschende erlebnis meiner zugfahrt war, brauch ich ihnen ja nicht auch noch zu sagen.)

[mvs:040202]

> hühner epiphanie > leben / life 

GEPARDEN (-RÄTSEL)

„die zwei geparden fressen eine kuh im tag“ (mündliche mitteilung, eingebettet in eine längere sozionautische erzählung, die in eine villa mit einem gepardengehege und reichen gästen führte, unter anderem).

das hat mir dann im zustand zwischen cluster headache und medikamentennebenwirkungen ein unlösbares problem beschert:

geparden (-rätsel):

zwei domestizierte, oder in gefangenschaft gehaltene geparden fressen eine kuh im tag, jeder eine halbe.

ein freilebender gepard frisst eine gazelle pro woche, ein siebtel gazelle pro tag.

die frage ist: warum müssen geparden so schnell rennen können?

meine einzige antwort ist, und ich weiss, sie ist falsch: der freilebende gepard muss sieben gazellenteilen zur selben zeit nachjagen, weil die gazelle, sieht sie den geparden, sich in 7 tagesportionen auflöst und in alle winde davonstiebt. und diese teile muss er blitzschnell zusammensammeln.

die gefangenen geparden hingegen können sich einen wanst anfressen, weil sie nicht mehr schnell rennen müssen – die halbe kuh trabt ja in ihr gehege.

sonst fällt mir dazu nichts ein.

[mvs:040410]

> rätsel + keine losung > und > sozionautik > leben / life > nebenwirkungen > das unbeantwortbare > lappern > aporie > lemuren > buridans esel > blöd > staubecken > global village idiot I > gnusch ha > reduntanz > mehr > perpetuum mobile > blitz & donner

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gemeinplatz

“die natur rächt sich” (gott sei dank!). auf der ebene wird immer wieder operiert, wenn naturkatastrophen ‚hereinbrechen’ – als ob die natur ein gewissen hätte (kant sei dank ist das nicht mehr immer der fall, und auch die theologen fühlen sich bemüssigt, sich angesichts grösserer naturkatastrophen von dem „rächenden gott“ zu distanzieren) als ob sich die natur angesicht menschlichen tuns ‚erbrechen’ würde, sich ‚übergeben’ tut sie sich schon gar nicht. s’ist wohl eher so, dass sich der mensch, wenn er so ein bisschen seiner hybris gewahr wird und die dinge gar nicht mehr im griff hat, auf die höheren mächte rekurriert und sich aus dem staub macht wie ein lausbube, der eine fensterscheibe eingeschlagen hat : je nun, jetzt hab ich wohl was falsch gemacht, aber ich habs nicht extra gemacht und er aber auch : und dabei ist einfach die ganze wahrnehmung auf allen ebenen schräg (abschiessend) : wir sind doof, und wenns einen lieben gott gibt, dann hat er uns auch doof gewollt und dann ist alles richtig – und teil der natur sind wir auch, dann ist schon wieder alles richtig, und dass das alles ebensoschief gedacht ist, kann man auch wissen, und dann ist alles wieder nicht so ganz richtig. aber die kategorien ‚falsch’ und ‚richtig’ passen da ja auch nicht so ganz hin und drum ist auch wieder alles ein bisschen egal, d.h.: wir können alles anheim geben, irgendwem irgendwo. und da passt doch auch wieder: „dabeisein ist alles“ und „mitmachen ist wichtiger als gewinnen“ : mit olympischem gruss. 

[mvs:050105]

> wunderkerzenkategorien

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gender studies

„Schimpansenmädchen lernen schneller.

Saint Paul. – Schimpansen fischen mit einem Stöckchen nach Termiten, die proteinreich und schön knusprig sind. Eine neue Studie zeigt, dass weibliche Jungtiere den Gebrauch des Stöckchens schneller lernen als ihre Brüder. Im Gegensatz zu diesen beobachten und imitieren sie ihre Mütter. Ihre Brüder tollen derweil um den Termitenbau herum.“

lit.: Nature, Bd.428, S.715 (TA 16.4.2004)

> lebenslust > das hab ich mir auch schon nicht gedacht > die bessere nachbarin, ennet dem hag > subtilitätenkabinett > wunder : männchen, weibchen etc. > hirschfaktor

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global village idiot I

not that i think i was born as an idiot – but i’m still working on it.

[mvs:070712 / pix:lh]

> buZ bluRR > lakonisch > performance > geisteszustände > point > höhlengleichnis > übergangsschnuppern > schweizermittelland

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GNUSCH HA -  äs gnusch ha im fadechörbli

= unordnung in einer ansammlung von dingen haben, seis nun material oder im denken. was aber will das heissen, wenn doch alles da ist! das gnusch ist die erfindung seiner selbst : stolpern über den sockel, den es sich selbst gebaut hat. die aussage zum sein ist das gnusch mit allen versteckwinkeln und –ecken : alles unfälle, die nur fälle sind, wenn man den sockel wegdenkt, den ja vorher jemand daruntergedacht haben muss, wenn er denn da ist. 

[mvs:040221/070712]

> sockel > dustbunnies > zweiflung > blödsinn, so ein > geisteszustände

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GOTT (halt so, was die leute von ihm sagen)

referentiell, sehr. so sehr, dass keine weitere referenz mehr möglich ist. auch nicht nötig. selbstreferentiell ist so selbst, dass es selbstklebend ist. (und selbst darauf bin ich nur gekommen, weil ich statt 'l' oft 'k' tippe : selbst im vet(r)ippen ist das leben, das kleben und die selbstreferentielle eigenverursachung am werkeln.)

am allerbesten und -liebsten und -unliebsten -undmichenthaltend sag ich zu diesem thema, mindestens hier, weil mir die gazelle gallig hochkommt, gar nichts. das ist etwas schwierig, weil das sprechen und die grammatik hat ER, der grossgeschriebeneamanfangwardaswort wohl auch erfunden. und die gnostiker, agnostiker, häretiker, blasphemisten, satanisten und obendrein mich und alle meine freunde auch hat er auch gebastelt. wer weiss. das soll mich und alle anderen nicht beirren auf unseren turbulenten kreuzfahrten in allen allen und pluriversen. (universum : so ein non- oder eben plurisense!)

am ahnfang wusste ich gar nix. und später wenig mehr. aber IHN hab ich nie erkannt, seis drum, kein schade. aber wenns gott gut geht im frankenland : gut so. ich werd kein kumpel von ihm. lassen wir das, it's pretty futile.

die wissenden aller konveniez sollen sich doch bitte, bitte in ihre nirvanas, paradiese oder was immer erfüllungsorte begeben : und dort ihre himmelsstaaten dirigieren : und ich, ich werd dort nie um asyl nachfragen. aber ebenso bitte, bitte : lasst mal den planeten erde frei sein von dogmen. und keine scheffs, gäll! die brauchts glaubis nöd.

und wenn das alles nicht sein möchte : lass doch den sputnik, den furz im all, das michmeinfürzlein, das minutiöse ichlein ich ganz bittebitte IN RUHE! keine gottesjackhammers, keine BELÄSTIGUNGEN JEDER ART, einfach und leise, ganz ohne gezeter und analyse oder erklärung : geht doch euren weges. i go mine and you go yours. ja?

also einfach : ciao, take care, have a good time - no answer : don't call us - we call you (never ever).

[mvs:das erste datum verschollen/070712]

> ich glaube auch > NO! > sprechblase > stagger > global village idiot I > sockel > vergessen > dustbunnies > ei ente resultat > rätsel minus lösung gleich intelligent design

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GOTT (IST TOT)

so schön ist dieser eventualabsolutflick, dass sich sogar dem papst die haare in erregung sträuben. die absenz des entschuldigungsunterschreibers hat sich aber noch nicht so ganz ins bewusstsein gewisser leute versunken: warlords aller konvenienz berufen sich noch immer auf gott, mein herr, um existentien zu unterdrücken und auszurotten. das bei gott-, bei fuss-syndrom ist tatsächlich der generalflick am lädierten hirn. dort wo sich die zitronen mit der schlafenden aufklärung paaren, gebärt eine wundersame demokratie einen weiteren theokraten von bibels- (babels?-) gnaden. „guess you missed the bible reading“ (george w.bush von gottes (siehe lemma) gnaden). das wunderliche ist, dass gegen direkte drähte zu gott noch kein UNO-beschluss gefasst wurde. es gibt keine schlimmeren massenvernichtungswaffen als religionen und ähnliches getöse. 

[mvs:020421/080708]

> beavis & butthead > “gimme a break“ > burp > götterdämmerung > nietzsche > trost bei (: add to your pleasure) > ei ente resultat > dustbunnies > rätsel minus lösung gleich intelligent design

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grossvater („interessant, sehr“)

‚sehr interessant’, wie mein grossvater immer sagte, wenn er keine ahnung hatte von dem, was sein nachkommensgewusel von sich gab. manchmal war es auch nicht die ‚keine ahnung interessiertheit’ – dann wars das hörgerät, das er strategisch (oberst im generalstab, immerhin) geschickt einsetzte. heute bewundere ich ihn zu einem gewissen grad dafür (fürs nicht hören und ‚sehr interessant’ als schild, späte prävention : wenn man dann schon kinder nicht verhütet hat, dann doch die kollateralschäden nicht miterleiden) (und nur dafür: weil er sich angesichts des produkts seines fortpflanzungsdrangs schreckte (generationen! man stelle sich das vor: und alle reden!)) und ich bereue, dass ich ihm das damals nicht sagen konnte (ich war ja nur geräuschklisse) : er hätte es gehört. so weise (wohl eher: schlau) war er, dass er selektionieren konnte. (bei alexander kluge, dem grossvater- und vaterforscher, stünde ‚selektionieren’ in capitals : dann sag ich, ganz mein grossvater, ‚sehr interessant’). das sind flickwerke an der eigenen erinnerung gemischt mit erinnerung an gelesenes, das führt dann direkt zur überwältigenden frage, die so banal immer wieder als represäntativ (interessant) für tausende am TV als resultat statt frage aufgewurschtelt wird: „die summe meines lebens“, oder, in büchern, noch geflickter und beschönigter: „ich habe gelebt“ – als ob die aus dem jenseits sprächen, die präsenilen deppen (im kopf schwirrt mir ‚ontodonten’ herum, ganz prädivuidal (auch kein wort mit eigener meinung), gebs mal bei wikipedia ein, weil ich doch sicher sein will, dass das die ausgestorbenen schwerbegriffigen sind, die ontodonten : nix da : „meintest du ‚ostfront’“ – nein, meinte ich nicht, kommt meinem grossvater aber doch nahe, auch wenn er 1914 aus russland ausgewiesen wurde, viel vor ostfront, da wurde noch französisch gesprochen in russland mit viel kulturellem westinteresse und dem fortschritt kapitalistischer prägung vertraut. die ‚soziale frage’ war nach seiner ausweisung, damit hatte er nichts zu tun, damals. die ostfront hat er in zürich erlebt : da hat er die zürcher ‚stadtfestung’ gebaut : 2.weltkrieg, züri ost! und dem general guisan vis a vis sitzen an einem tafelgedinner war auch nicht unpolitisch resp. adeldung für den bauernbuben, 14. kind aus ackererde. unfassbar : tellerwäschergeschichte, fast. nur schweizerisch, 1900. das alles in einem leben! und dann sind noch die amerikaner auf dem mond gelandet, das durfte er auch noch erleben : toll! das wars dann, aber schön, gäll!). mein grossvater, der hat tagebuch geführt und fand doch einiges interessant. chappeau! hörgerät!

(und jetzt : kein trost für ihn : ich denke immerhin an ihn. auch : kein trost für mich. kein hut, kein grötli.)

[mvs:020608/090511]

seine eltern,

seine frau,

seine frau mit erstem kind,

sein humor.

> floskeln > kinder > genealogie > fortschritt > adam & eva > interessant > weltsicht > fortpflanzung > adventure

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grundsatzentscheid

due to more important things this one was cancelled.

[mvs:000209]

> anal > cancelled > entweder – oder  

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grundsätzlich : mehr lachen

oder so: sagt man dann.

[mvs:040204]

> lakonisch > inside joke > kleider, des kaisers

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gruss (an lichtenberg) ((gruss: (stierkalb))

gruss an lichtenberg und huang po:

menschen, die jeder von anderen erzählten geschichte eine eigene anhängen, um die vorhergehende zu übertreffen und um sich selbst (als liebgott, als wunderkind, als schlaumeier, als wundertüte) bitz ins spiel zu bringen, machen selten geschichten oder 'stiere mit hörnern' : meistens wirds ein kalb mit zwei köpfen.

(ein etwas beinah zu zwingender schluss wäre, dass siamesische zwillinge nicht von den selben eltern stammen müssen, dass geschwister von verschiedenen planeten kommen, dass menschen wohl doch vom storch gebracht werden. dem kann man nur ein 'vielleicht aber doch', 'vielleicht aber doch nicht' entgegenhalten. gesichert ist nichts, im schliessbereich : da stehn alle türen und fenster offen (fritz lang: metropolis : "flüchtet in die luftschächte! die stau.b.ecken explodieren!"))

der kommentar hingegen, der ist schon oft ein stier mit acht beinen und rennt so blitz&donnerndschnell durch die landschaft, mit schnauben so kondensstreifenklar im himmelblau, dass hörenden das sehen vergeht, und blinde das laufen lernen 

und das ist ein discours, wie ihn roland barthes sich wohl nicht schöner, aber wohl gar nicht vorgestellt hat : mit den einen vier beinen rennt der stier in die eine richtung, mit den anderen vier gleichzeitig in die andere : volltempo (nicht hin und her, sondern hin und gleichzeitig her) : ein roadrunner beebeep! knatternd voll und prallgefüllt wie ein thanksgiving turkey, füllhorn mit hupe : here i am - and that's it.)

> kaspar > siamesische zwillinge > archive und kinder > zwitter > und ach ja, des königs neue kleider > staubecken (dustbunnies) > roadrunner > donald duck > frogs > langweiler > hirschfaktor

[mvs:070520]

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gscheit

„nach so viel gscheit muss jetzt ein unsinn her“. schon passiert.

[mvs: 030619]

> purzelbaum > kargheit > eigentlichkeit, jargon der > gscheites > demokratie > ground zero > kaspar > gschiid si, my ass

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gscheites : dumm und grad wieder gscheit, so ganz für sich

paul scheerbart meint: Ich hab ein Auge

Ich hab ein Auge, das ist blau.

Mir gestern abend geschlagen.

Ich schrie fünfhundertmal "Au! Au!"

Was wollt ich damit sagen?

Ich weiss es heute selber nicht;

Ich hab ein Heldenangesicht.

> paul scheerbart > perpetuum mobile > gscheit > sonän seich > gschiid si, my ass > schlaraffenland

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gschiid sii, my ass

wänn di gschiide nöd immer so tumm tue würded, dänn wärs mär au wöhler.

(ich wollte grad die suhrkamp taschenbücher wissenschaft durchschauen, was es so neues gibt, dann ist mir dieser gscheite satz dazwischen geraten : was soll ich jetzt suchen?)

[mvs: 040206]

> purzelbaum > gscheit > gscheites > kaspar > point > lappern

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guguus (now you don't)

dadaa (now you see it)

> auctor > lappern > i am > only me

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