subjective encyclopedia

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W W W

wagon, i fell of the

warten (bitz drauf achten, dass irgendwas noch sinn macht, resp.)

weg

weisse flecken

welt

weltbilder, glismet

widerspruch (des metzgers wurst, der wurste metzg)

wildwuchs

wissen / können

wissenschaft

work in regress

worst case szenario

wörter

wörter, die so schön sind, dass ...

wörter, die so un- sin(n)d, dass ...

wulst : wollust (oh nein, leider)

wunderkerzenkategorien : hund und katze : falsch und richtig

wunder : männchen, weibchen, flink und zwar

wunderkammer

wunderliche reise

wunsch

wünsche

wagon, i fell of the

(to be continued) : when ever i start to babble i’m right there, here and nowhere : there where everything is kissing nothing. (worlds fall apart, nothing cares : thanks :

((little but) nothing and everything ˙s falling apart and all over : what a mess! : no sir! yes sir : i know exactly what i’m doing, sir! (i strut my stuff, right : and that’s a mess (and go f*  yourself sir! (f* standing for ‚fareyourselftonirvana).)) (to be continued). no clue, to be honest... continued ...

what i’m going to do is ‚no cluing’-along (for the fun of it) and cause i have no better idea. the clue, if i think about it, can go f* (see above) itself too. we all might be better off (just continuously guessing....

and that was now a real desparate cock and bull story, as laurence sterne would have pointed out : so go read his stuff : it’s way more amuzing and leaves you as desperate as my whining : that’s the real to be continued stuff! LIFE! as fucked up as it is (my personal opinion) : is LIFE (the SURPRISE!) : and therefore the SURPRISE! and i'm curious. thats why all the rest etc.

 [mvs:090227]

> so much about condensed knowledge > don’t we have to die, all of us, sometimes > jammern, eine lebensverlängernde strategie

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warten (bitz drauf achten, dass irgendwas noch sinn macht, resp.)

auch so eine redundanz[1], die ganz voll sein kann von möglichkeiten, unmöglichkeiten und mondschein auf schönen gewässern. was dann das dunkle chaos betrifft (und da bin ich leider ein schlechter beschreiber, wie auch in bezug auf mondschein : aber ich bin ein begabter wünscher – : weil (? hmmm) ::: das dunkle chaos würde einen begabten beschreiber erfordern (und jetzt denke man nicht an dante und poe : es muss viel schrecklicher sein (die beschreibung, weil das ereignis viel schrecklicher ist), und die sprache ist so wortlos, dass es ihr den atem verschlägt)) und was ich so, als begabter wünscher, wünsche, ist alles ganz anders (und da hebt sich die ganze kulturgeschichtallesschongesagtheit auf : in nix. weil jeder etc.  – und dann sitzt man da und ist gewärtig. – ja. genau so schlimm ist es, wenn man weiterwünscht) : und hier ist der satz ja auch nicht fertig, und ich weiss auch nicht wie er endet : und sollen das doch andere tun. (nein : ich will den satz sagen : wenn ich ihn dann weiss (nie, also) – oder sätze, viele, wenn ich halt nicht weiss  (alles spielereien : ich möchte doch einfach ein schönes leben führen und nie sterben, so auf weiteres) (sätze fertigen, falls das ein beruf ist. klingt mehr wie strafe, scheint aber doch eher als strafe auf hörer zu fallen. der schreibende ist in sich die strafe und der bestrafte (baudelaire : ich bin das opfer und das messer und was auch immmer ::: fleur de mal oder irgendwo : sehr deprimierend, if i remember well, aber vielleicht kann man daraus auch genüsslichkeiten ziehen – vielleicht hab ich auch alles nicht kapiert)). egal : warten, davon sind wir ausgegangen, kann man als sehr unangenehm bezeichnen. vor allem : weil das, was auf uns wartet, ist der tod. das ist nicht angenehm, das ist schrecklich. und was vor uns wartet, ganz kurz vor dem tod, das ist das leben. das ist auch ein problem, ganz unbesehen des todes, aber mit ihm ein auch nicht bsunders einfacheres.

ich wünscht mir schon, ich könnts mal kapieren (irgendetwas). geht aber nicht. schade, oder so.

und die syntax ist ein liebes tier, das ist die weaselmutter mit all ihren weaselkiddies, die allem gewusel doch immer wieder den ast zeigt, wo sichs balancieren lässt.

(so ganz naiv möchte ich ja nicht sein : aber alle gscheitheiten sind so schön dumm (es gibt wohl eine erotik der dummgscheitheit, die sich von ‚dummficktgut’ unterscheidet. es muss doch auch dumme geben, resp. gscheite (ich hab den diskurs verloren = ich hab doch keine ahnung, wovon ich red, aber grundsätzlich weiss ich schon) die auflösung kommt bestimmt in der nächsten ausgabe. das macht mich ein bitz nervös : weil ich möchte immer, als problem (erkannt), erste ausgabe, auch grad in der letzten ausgabe (lösung, problem erkannt) sein. (nein : möchte ich nie : weil eben nicht.))

aber wie globi, mit allen anderen weltmeistern der lebensführungsrechthaltung sagt : „no problem, no problem“. (sagt er das tatsächlich - ich glaube nicht : fragen und zu viele antworten.)

nebst allen hilflosigkeiten, die mich überfallen, möchte ich hier nichts mehr sagen ausser, dass ich jedem misstrau, der etwas zu wissen vermeint.

von kasperli zu kasperli : ich bin keiner. (how would i know)

[mvs:040224/071004]

> sehnsucht > tango > warten, auf > wunderkerzenkategorien > verabscheuen, zutiefst > ein verstand, der nicht auf der lauer liegt



[1] ‘redundanz’ ist hoffentlich bald mal das verpönteste, weil blödsinnig auf sich selbst verweisende wort – ja was denn nun : verpönteste wort, das verwurstetste (redundanteste darf man wohl nicht sagen) : was auch immer : wenn die schreibenden schon redundates von sich geben, dann kann es immerhin nicht dümmer als das schon gesagte sein. und wenn die schreibenden von etwas sagen, dass es redundant sei, dann meinen sie oft sich selbst. gibt es redundanz? es gibt wiederholung, es gibt schlechte texte – das ist eine rhetorische entscheidung. redundanz gibt es nicht : überfluss ist immer schön. wenn von blabla die rede ist, dann geht es nicht um redundanz, sondern um tschüss : was du sagst, wird unerhört bleiben (in aller hoffnungserwartung). bitz crux gibts schon : wenn einer vor sich hin blablat : dann muss man plötzlich argumentieren, ihn der redundanz überführen : und doch : auch da wird es meistens um die feststellung gehen, dass nichts im überfluss gesagt wird, sondern dass eben ‘nichts’ nicht formuliert wird, sondern nur garnichts (der unterschied zwischen ‘nichts’ und ‘garnichts’ darf so aufgefasst werden, dass ‘nichts’ durchaus etwas bezeichnet, ‘garnichts’ hingegen die absentz von etwas bezeichnet. klar? logo!)

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weg

[courtesy gabriela:071002] > Erste Heilige Kommunion

lit: (zum bildli) : roland barthes par roland barthes.

nicht, dass der weg das ziel wäre, aber auf dem weg kommt man auch um : um vieles, ums leben, ums vergnügen. und zu vielem : zu dies & das. wie auch immer, auch wenn man es ändern möchte : wegweiser weisen so hilfreich vor sich hin, dass man ihnen gar nicht folgen möchte.

[mvs:0710047 / pix: mvs: eineweileher]

> kommentar > welt > geographie > apodemik > x auf ypsilon > ypsilon auf x

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weisse flecken

blancs on maps. auslassungen sind nicht zwingend terra incognita, sie können auch bewusst vorgenommen werden. landkarten sind karten des visuell wahrnehmbaren landes – gerüche, geräusche sind nicht eingezeichnet. kartographien aller sinne zugleich kenne ich nicht, es wäre aber schön, sie zu haben. imagination schliesst das imago ein, das bild, ich kann mir aber mit allen sinnen etwas vorstellen, so wie ich es auch erleben kann.

[mvs:060117]

> vergessen, erinnern > welt > weltbilder, glismet > ach, ja > kommentar

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welt

zur welt würd ich immer wieder gerne einen kommentar abgeben, aber es gelingt mir nicht. die welt ist oft dort, oder da, wo ich nicht bin und dann wieder halt anders. die welt und ich verpassen uns oft. und so kennen wir uns nicht so wahnsinnig gut. manchmal tät ich gerne die welt bitz kennenlernen. manchmal, wenn ich von ihr höre, bin ich auch froh, dass sie nicht meine freundin ist. sie ist schon etwas seltsam, wohl auch grausam. es geschehen doch viele hungertote auf ihr, und menschen, die ich auch nicht so fest kenne, bringen sich um. auch gegenseitig. das ist mir nicht genehm. das möchte ich abschaffen. aber wenn ich die welt abschaffe, gibt’s mich ja auch nicht mehr, glaubs. also bin ich mal da, bis der hungertod kommt oder ein feind. feinde gibt es ja viele, wie in der tierwelt und der natur überhaupt. dann auch die intellektuellen. die haben ein hirni, das denkt, und das denken ist doch nicht natur, aber sie sagen dann schonschon : das hirni und denken ist auch natur. also ich weiss nicht, das ist doch nicht normal. also welt, ich wär schon froh, wenn du mir das erklären könntest, aber keinen intellektuellscheiss bitte. einfach so. ich bin ja schon willig, drauszukommen. aber so ohne erklärung weiss ich halt auch nicht so.

[mvs:071024/071126]

ps. : uli murer, ständeratskandidat der svp zürich, sagt nach verlorener wahl : "ich akzeptire das resultat". je nun, was könnte er sonst tun? das wahlresultat anfechten? die revolution ausrufen inklusive strassenschlacht?  oder was denn? herr murer, bitte, nach verlorener wahl akzeptiert man nicht, man nimmt zur kenntnis, dass man verloren hat, und verduftet, ebenso, wie die gewinnenden kapieren, dass sie gewonnen haben, und sonst gar nichts. die 'akzeptanz' setzt eine grosszügigkeit einer diktatorischen hierarchie voraus (die grosszügigkeit des machthabenden, der eine abstimmung überhaupt zulässt, der aber auch die resultate diktatorisch aufheben könnte), die es in der demokratie nicht gibt. also : der verlierer wird respektiert und kann seine politik auf demokratischer ebene weiterführen. das heisst konkret eben  'ich geh nicht ins stöckli, sondern ich bleibe nationalrat', das heisst es bleibt 'etwas weniger als etwas mehr'. das heisst auch : strategie misslungen, back to square one. akzeptieren oder nicht akzeptieren kann man nur etwas, was man qua wahl erstmal gewonnen hat. capisci?!?

ach, wenn alles so einfach wär. ich wär ein prunz und meine lipschte froschkönigin, und die ganze welt würde regiert von allerlipschten eichhörnchen*  (*lieblingstier oder  lieblingswasauchimmer einsetzen. ::: wenn es keinen swift gegeben hätte, möchte ich grad einer sein : und swift mal alle zu swifter oder swiftest > siehe swift, jonathan).

gut nacht : von allen realexistierenden regierungsformen ist mir doch noch die realexistierende demokratie am liebsten, so far. utopia as an option excluded (or included? : i'm getting confused : so many options : oh well : what serves us well, right, or something to that avail) - understood. still going nowhere but strong.

[mvs:071026]

> welbilder, glismet > weisse flecken > weg > sagen > sätzli, jetzt > sandalen > kommentar

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weltbilder, glismet

weltbilder sind halt alle sehr glismet – und dann nimmt man sich diejenigen an die hand, oder lässt sich an der hand führen von jenen, die grad so auf das dasein passen. ist aber alles etwas gruselig. und ich wundere mich schon : wie ist das dasein mit einem blinden – hund.[1]

[mvs:040306]

> blindenhund > welt



[1] der andauernde verdacht: der hund hat auch ein weltbild, das nicht so ganz kongruent zu meinem ist, aber ich begebe mich in eine beinahe symbiotische kommunikation mit ihm, um die übelsten realien halbwex gut zu überleben. weitergehend ist nur zu sagen: alles krücken. alles hilflos. alles heimgebastelt : und das nennt man dann ‚leben’.

> welt

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widerspruch (des metzgers wurst, der wurste metzg)

widersprechen ist eine replik, ein gegenentwurf zum vorgelegten. ein gegenvorschlag, der die ‚falsche’ aussage korrigiert, manchmal auch aufhebt. (eingebunden halt im trotz : im ‚falsch vs. richtig’ befangen : im grossen ‚oh weh’. ‚sag an, etc.’, ‚sag du doch, etc.’ : endlos gequackt im schilf : gesänge der etwaskeit.) sage und widerspruch. widerspruch : und spruch : ein elendliches sagen und gegensagen. das ist ändeländlich trüb, im periplus verhangen, im outis zeux versprengt : kein nachhausekommen : alles vergeigt, sirenentaub. die säge, die den spruch besingt, die hätt ich gern. die sage, die den bruch bespringt, die hört ich gern. die senge, die den sang besagt, ist mir doch wurst. der sarg den diese wurst besingt, den bringt mir heim. die wurst, die mich im spruch besingt, die ess ich gern. der herr, der diese wurst vergällt, den metzg ich gern. den metzger, der den sang verblutet, des mutter kennt ich gern. das blut, das durch mein herz verschwimmt, das ist so schwarz wie nacht. die nacht mit ihrem venusstern, die küss ich zum vergehn. das küssen ist die leberwurst, und blut ist sein begehrn. ist alles wurst und venusstern, und ich bin auch – was denn jetzt : der metzger und die wurst : des metzgers wurst oder die wurst des metzgers? der wurst sein metzg? ein glücksfall : der metzger in der wurst. der widerspruch, wenn ich das mal klar ausdrücken kann, ist sein eigenes wurstende auf einer seite und auf seiner anderen seite : und dazwischen ist er, der wider spruch, gut aufgehoben.

beaudelaire: auch bitz blöd, der blumen des bösen züchter: “l’heautontimoroumenos” :

Je te frapperai sans colère
Et sans haine, comme un boucher,
Comme Moïse le rocher !
Et je ferai de ta paupière,
Pour abreuver mon Saharah,
Jaillir les eaux de la souffrance.
Mon désir gonflé d'espérance
Sur tes pleurs salés nagera
Comme un vaisseau qui prend le large,
Et dans mon coeur qu'ils soûleront
Tes chers sanglots retentiront
Comme un tambour qui bat la charge !
Ne suis-je pas un faux accord
Dans la divine symphonie,
Grâce à la vorace Ironie
Qui me secoue et qui me mord ?
Elle est dans ma voix, la criarde !
C'est tout mon sang, ce poison noir !
Je suis le sinistre miroir
Où la mégère se regarde.
Je suis la plaie et le couteau !
Je suis le soufflet et la joue !
Je suis les membres et la roue,
Et la victime et le bourreau !
Je suis de mon coeur le vampire,
- Un de ces grands abandonnés
Au rire éternel condamnés,
Et qui ne peuvent plus sourire !

und dann alles retour, detour, in alle richtungen, ohne widerspruch :

i am, therefore i am, and there is no reason why. and no katzenjammerkids, right! klarer himmel, kater jagt fliegtiere, evolution on the run. SNOFU as usual. jetzt geh ich endlich auch ins bett (nachdem ich mir die welt wiedermal unerklärt hab).

[mvs:030411/081224]

> diskurs > these – antithese – synthese > sackhegel > kommentar

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wildwuchs

das wilde sammeln - wie man so schön sagt‚ ‚aus dem bauch heraus’ - ist das naivschönste für denjenigen, der ihm nachgeht und ihm nicht misstraut. er ist, vor aller reflektion und wahrgenommener ‚kulturbildung’, in seinem begehren, ganz so wie ein kind seinen teddybären umarmt und nicht mehr merkt, dass die mutter weg ist – und alles ist gut.

in dieser aussage ist ein unterton des besserwissens, des anders seins – aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich da nicht von mir spreche und nur ein kleines gscheittarnkäppchen erfinde, um mich um so fröhlicher in die arme des teddybärs zu schmiegen. oder mindestens mir diesen zustand zurückwünsche und mit fröhlichem gebastel und gewirr eine situation fiktioniere, die mit ein bisschen phantasie als ‚ich im arme des teddybärs’ interpretiert werden kann.

[mvs:040223/060606]

> excerpt > excerptieren > sammler > archiv > messies > kreativität > chaos > anwesendheit > abwesendheit > teddybear syndrome > wünsche > objektivität > wunderkammern > zählen

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wissen / können

“nuffin. lil’ more of it.” (“we want more!”)

(ad lib.) to be sung alone or accompanied by an orchestra. repeat as often as you like and feel comfortable.

(this is a song, a mantra – and i hope it is enough. (stop me from explaining the obvious, which i did right now.))

[mvs:060117]

Der vollkommenste Affe kann keinen Affen zeichnen, auch das kann nur der Mensch, aber auch nur der Mensch hält dies zu können für einen Vorzug.

Georg Christoph Lichtenberg: Sudelbücher # j 613

> nuffin, and a lil’ more of it > nichts, absichtlich > nichts, ja halt > wissenschaft > können > grössenwahn, megalonamie > paranoia > teddybear syndome > kuss > aufblitzen > kanon

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wissenschaft

warum ich mich zu wissenschaft als institution noch ganz gar nicht geäussert habe und zu gott und seinen institutionen, also zu religionen und ihren machtkonstituierenden exegeten doch schon einige grummeligkeiten geäussert und mich echauffiert habe, ist mir bitz rätselhaft. die wissenschaft als institutionalisierter froschungslaichplatz ist, wenn sie sich dann gegenüber anderen disziplinen und lebensbereichen bitz hierarchisch als froschkönig aufspielt, doch auch im bereich güllenspritze zu verorten : es wachse frucht aus verdauung : was als reflektion im versprühnebel ja schön ist, im selbstverdauungs- und bestätigungsprozess aber eher auf hierarchieverfestigung qua gezöpfeltem miststock hinausläuft, wo dann immerhin hühner und hähne picken, die ja zu eiern und weiteren hühnern und hähnen führen - : - aber sonstwie dreht der mond auch unbeirrt seine runden und leeren über allen unwörtern wie ‚verorten’ (SOS : i’m here, lost in the universe, dragging my ass etc.), ‚herunterbrechen’ (oh ja, ich auch, grad dahin! > bowels!), „das lange 18. jahrhundert“ (i’m longing too – way back to fore i was born and to way after when i croacked : into the mist of the long oblivion : nirvana – but mostly i’m longing for ‚a little bit more light over here’, as many stage performers said before me, just to shorten and clarify my appearance in the mist) – aber hier, weil sonst der satz kein ende nehmen will, ein satz aus berufenem mund : (den hab ich jetzt grad vergessen, aber das tut nichts zur sache, weil er war keine taschenlampe, kein kerzenlicht, keine glühbirne : es war nur ein satz aus berufenem mund). so ein bitz weniger verortete und heruntergebrochene wissenschaft wär ja auch schön, das was man reflektion nennen könnte, im abendländischen bereich, oder auch : vielleicht wärs auch gut, wenn die wissenschaft etwas sich enthierarchisieren tät und neugierig wär auf das, was sie nicht weiss. und weniger artikeli produzieren tät, weil das ist nur für den miststock, den gezöpfelten, wo dann oben die hühner und hähne nach essbarem picken.

jetzt weiss ich auch wieder, warum ich noch nicht über wissenschaft geschrieben habe : es bringt nichts.

[mvs:090207]

> nuffin, and a lil’ more of it > nichts, absichtlich > nichts, ja halt > nuscheln > tarnkappe, verwackelt > tarnkappe, unscharf > bats in the belfry, frogs in the well > badge > work in regress > wörter > badge > kanon > nuscheln

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work in regress

enzyklopenwerkeln, ganz einäugig : im röhrenblickgewirr. ist alles unfertig : aber so ist es bei mir : work in regress, fasnachtig verkleidet als progress, unter allem halt immer bitz na ja : heut, grad jetzt. also gar nicht in eine richtung auf der zeitachse : aber schon damals heute : schreiben als plumpsklo : irgendwohin geht alles : wie das gedächtnis mit den menschlein hinter dem rücken spielt : kasperlitheater : wer weiss denn genau, was hinter dem aufbau abgeht : man weiss immerhin : ‚aufbau’ (!) : und denkt sich dann was : = ich sockle mich auf dem aufbau des ‚aufbauwissens’.

der sockel ist noch immer das geheimnis des individuums, das auf ihm steht. it’s so abhorrent that i have almost no other chance but to cohorrently fail. and i’m glad to do so (no chance to do not).

 

[mvs:070617]

[mvs:990705]

> katzenschlauheit > oh darwin : die fischstäbchen schwimmen! > schemeli basteln > wissenschaft

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worst case szenario

seit sich die idee des „worst case scenario“ in politik, gesellschaft, wirtschaft und allen anderen paranoiaanfälligen lebensbereichen eingenistet hat, werden handbücher mit verhaltensregeln herausgegeben. ein typischer „worst case“ wäre ja, dass ein „worst case“ eintritt und man hat das entsprechende handbuch nicht zur hand.

“How to foil a UFO abduction:

1.Do not panic: The extraterrestrial biological entity (EBE) may sense your fear and act rashly.

2.Control your thoughts: Do not think of anything violent or upsetting – the EBE may have the ability to read your mind. Try to avoid mental images of abduction (boarding the saucer, anal probes); such images may encourage them to take you.

3.Resist verbally: Firmly tell the EBE to leave you alone.

4.Resist mentally: Picture yourself enveloped in a protective shield of white light, or in a safe place. Telepatic EBEs may get the message.

5.Resist physically: Physical resistance should be used only as a last resort. Go for the EBEs eyes (if they have any) – you will not know what its other, more sensitive areas are.”

lit.:The Worst Case Scenario Survival Handbook: Travel. Piven / Borgenicht, San Francisco 2001

[mvs:040114]

> zaunflicker > wunsch

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wörter

Ich weiss gar nicht was der Mann will. Er hat sich in den Kopf gesetzt, dass gewisse Wörter eine gewisse Bedeutung hätten, die sie beständig behalten müssten. Ich frage, ist eine königliche Verordnung dagegen oder nicht? Wer will mir wehren hier ein Wort und dort eine Bedeutung zu nehmen und zu verbinden? Es ist alles offenbar Mangel an grosser Welt, und die allein ist Welt.

Georg Christoph Lichtenberg: Sudelbücher # e 85

> lullus raimundus

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wörter, die so schön sind, dass jeder zu vermeinen glaubt zu wissen, was sie bedeuten. (ohne erläuterung.)

sinn.

[mvs:060607]

> wörter, die so un- sin(n)d, dass jeder zu vermeinen glaubt, sie verabscheuen zu dürfen. (mit erläuterung.) > wulst

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wörter, die so un- sin(n)d, dass jeder zu vermeinen glaubt, sie verabscheuen zu dürfen. (mit erläuterung.)

sinnstiftung : sinnstiftung und sinnstiftungserklärung sind, angesichts der prämisse, dass sinn vorhanden ist oder sein könnte und dass deshalb sinnstiftung möglich ist oder sein könnte, und deshalb auch erklärbar ist, selbstreferentiell und bitz bodenlos, weil auf sinn referierend. drum sind wörter schön, einige, und andere einige nicht.

[mvs:060607]

> vermeinen > wörter, die so schön sind, dass jeder zu vermeinen glaubt zu wissen, was sie bedeuten. (ohne erläuterung.) > wulst

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wulst : wollust (oh nein, leider)

zum wulst, dem wulstigen, dem vergewullstigten, dem ichwulltejasosehr : da fällt mir, angesichts des wullstigen – und ganz neben der wullschtwurscht, die ja jedem oktoberfeschtler zufällt und in den festgarten wohl wieder entkotet wird (gleiches zu gleichem : wir kehren alle zurück (wohin denn : in den miststock, den göttlichen : stellen wir uns den schöpfer doch mal als biogasbauern vor : vorne verrottet die schöpfung, hinten furzt es und leuchtet)) – erstmal nichts ein : oder eben, es fällt mir nicht ein, bis es mir zufällt : in form von darbietungen, die mir dargeboten werden, mir, als publikum. dann aber bin ich beleidigt. weil ich bin ja nicht blöd. irgend etwas anderes, vielleicht das hirn, ist aber egal wo, produziert manchmal kontrazeptive. leider wirken die nicht zu 100%. schade. aber wie der vortragende sagte : „die dialektik, da gibt es das eine und das andere, und dann gibt es die metaebene daraus.“ und daraus noch ein palimpsest, das hat mit der kuhhaut zu tun, der abgeschabten. dass die dann auch durchgeschabt sein kann, und endlich wieder durchsicht entsteht, wenns dann ganz dünn wird, vom schaben, das wurde nicht erwähnt, weil soweit geschabt haben noch wenige : und dann aber, könnte man durchsehn, hinter die kuhhaut, und der scheff würd vielleicht sagen : schon wieder eine kuhhaut zur sau, da sieht man nichts mehr, dann würdekönnte man vielleicht was sehen. das kann man aber auch anders sehen. das ist ein argument an den südpol : und keiner war dort. (so bitz.) genauso wie noch wenige dem pinguin am nordpol die hand geschüttelt haben. das ist so wundervoll, aber halt nicht wunderschön, sondern wunderdumm oder wunderhässlich (die deutsche sprache ist, da sie so viele komposita zulässt, wunderproduzentin), dass ich grad scoopmässig sagen möchte : „sinn vögelt unsinn : zwillinge“ : und ganz heimlich hoff ich dann, dass sie nicht eineiig sind : weil sonst gibt’s keine dialektik mehr, und die metaebene ist wohl auch futsch. so gleicht ein ei dem anderen – um in der metaphorik des abweisenden abwesenden biogeistes zu sein. geist ist auch ein schönes deutsches wort für andere wörter in anderen sprachen : und es tut manchmal weh, manchmal scheint es viel zu erklären – manchmal weiss man nicht so recht, was es heissen soll, und erklärt es sich mit irgendwas. ich, zum beispiel, erfand meinen stuhl in der ersten primärklasse als geist, weil er immer so vergeistert dastand, wenn ich antrabte und trotzdem so geistig stillstand, wenn ich draufsass. ob mein geist mit ihm kommunizierte, weiss ich nicht, weil mein geist mich damals verlassen hatte. was solls. die geister sind mindestens lieb, in meiner welterfahrung. ich weiss nicht recht : so schön gruseln will mich das alles nicht, aber ich stell mal die winterkleider bereit – mich fröstelt. 

alternativ : es gibt brüche im verlauf (verlauf? i’m my errand all the time : i’m here, i’m everywhere, i’m listening : call me my love!). das wär aber nicht so, dass der neandertaler nicht vor uns etc. gelebt hätte, auch nicht so, dass er mit uns lebte, auch nicht in uns (ohho), aber vielleicht sind wir ihn. (ahha). der varianten sind viele : ich auch (one of the manyfold) : but i'm unique haha : weird, yea, weird. weird all. weird. unique. ou mallon, i'd like to explain it (or rather not : i'm not born to be a sysiphos nor a : ). i'm just babbling (as we all know).

thank you for coming, good bye.

was ich mir wünsche, ist, dass ich in meiner wut (die wut über wulst&heit) etwas krötiver wär, dass giftzellen sich mit glückshormonen paaren würden und daraus entsteht : naja : ich weiss es ja auch nicht. aber was angenehmeres, hoff ich.

> gruseln > grimm, brüder > vogelhüüsli > buster keaton > karl valentin > karl kraus > vielleicht > ich auch > ich auch nichts > pömdundance > argument > wörter, die so schön sind, dass jeder zu vermeinen glaubt zu wissen, was sie bedeuten. (ohne erläuterung.) > wörter, die so un- sin(n)d, dass jeder zu vermeinen glaubt, sie verabscheuen zu dürfen. (mit erläuterung.)

[mvs:070928]

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wunderkerzenkategorien : hund und katze : falsch und richtig

verkehrt rum : falsch?

umgekehrt rum : richtig?

ich werds nie verstehen.

[mvs:090105]

> warten > hirschfaktor > gemeinplatz

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wunder : männchen, weibchen, flink und zwar

männchen :

weibchen :

flink :

und zwar:

und die ganze vögelschar.

[mvs:070711]

> gender studies > vögelinsingen > volkslieder und was dafür gilt

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wunderkammer

> subtilitätenkabinett > enzyk > traum > brockenhaus > wildwuchs > excerptieren > ex cerpt

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wunderliche reise

als affe durch europa : ein wunderliches unterfangen : mit viel (ungesehener) welt im kopf, mit keiner apodemik in der tasche : akkommodationsstörungen allerseits : da helfen brüllgesten, kunstturnen, abkauern je nach situation : manchmal aber gar nichts, wenn man nicht ganz von dieser welt ist. von welcher welt denn auch.

[mvs:070324]

 

Der vollkommenste Affe kann keinen Affen zeichnen, auch das kann nur der Mensch, aber auch nur der Mensch hält dies zu können für einen Vorzug.

Georg Christoph Lichtenberg : Sudelhefte J 613

 

da möchte ich doch auch mal kurz mensch sein, um zu schmecken, wie dieser vorzug auf der gehirnzunge verschmilzt : wenn georg christoph lichtenberg und michel foucault sich getroffen hätten : hätte das eine kernfusion oder einen knall aufs ohr gegeben? oder ein schönstes (add to your pleasure)?

[mvs:070325]

> enzyk IV (empedoklessig) > kommentar

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wunsch

ich möchte der wunsch sein, den ich in meinem leben am häufigsten gewunschen habe – ohne dass ich im moment sagen könnte, welcher wunsch das ist. und in meinem leben als ‚wunsch’ wär ich gwundrig, wer mich wünscht (und in welchem zusammenhang).

[mvs:920417]

> jean paul > wünsche > konfliktbereinigung > konzept > kunstturnen > worst case scenario > serendipity

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wünsche [1]

(die wünsche lassen sich mit schlauheit weder überlisten noch verwirklichen. die wünsche implizieren ein maximum an schlauheit. fraternisieren liegt ihnen manchmal oder auch gar nicht. sie sind so schnell und fein, dass sie auch im CERN in genf keine kratzspuren hinterlassen. sie manifestieren sich eigenartig. sie sind immer schneller, als man meint. sie haben uns etwas voraus: sie haben uns. wenn es so etwas wie reinkarnation gäbe, möchte ich als wunsch wiedergeboren werden. aber das wissen wir alle noch nicht, das wissen nur die anderen. (es sterben immer die anderen. marcel duchamp sei dank, dass er das mal klar gesagt hat.) die anderen sind uns auch da voraus. die wünsche.)

[mvs:920202]

> utopie > repression > kriminalistik > wunsch > konfliktbereinigung > konzept > kunstturnen



[1]  ÜBER DAS (VORZEITIGE) UMBRINGEN VON WÜNSCHEN

die aneignung eines schlechten ‚inneren gehörs’ scheint die vordringlichste aufgabe der zivilisation zu sein. dazu gehört die saubere beseitigung jeder spur – der erinnerung an etwas mögliches. was für eine aussage: die unerwünschten wünsche! sie aber sind es, die totalitären zivilisationen unerwünscht und gefährlich sind. die kunst des leisen wünschemordens hinterlässt krüppel – die kriegsinvaliden des zivilisationsprozesses.

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