wenn schon zählen, dann besser bei nichts anfangen.
und gleichzeitig an den frühling denken die blüten - und den knallharten generellen hormonschub der reproduktion. die liebe schäumt und erigiert. ungeachtet der tode flitzen spermien aller art auf ovarien zu. lebendiges wächst. der tod ist schlau. charon hat sein schiffchen voll allerlei. genozide haben keine speziesschranken: wenn wegen maul- und klauenseuche ganze kontinente von klauentieren ent- und gesäubert werden, tun mir nicht mal mehr die bauern leid. der kopf warum hat uns die zellteilung hirnzellen angetan? warum den homo sapiens in aller macht gebracht? das ist, was mich kümmert: warum ist der homo sapiens nicht auf allen ebenen so dumm, wie er ist.
(schwer zu erklären, was ich da meine: aber warum der homo sapiens sapiens (in verdoppelung hat er sich das selbst verehrenkreuzt) so dumm ist, weiss der rest der erdpopulation wohl auch nicht. aber tatsache bleibt: die krone der schöpfung ist auch aus blech gemacht, vergoldet hin oder her.)
(so plump und wütend war ich schon länger nicht mehr: man merkts an der keulenmässigen argumentation. ich glaub nicht mehr dran, dass worte und der verstand das delirium aufhalten können. das delirium perpetuiert sich trotz überlegter worte. die versuche, kultur zu schaffen sind in hormonautobahnen neuer gesagt auf www.netzungen (worte kann man wie auch immer grauslig erfinden, der computer bringts auf netzkompatilibität : vernetzt will heute jeder sein : grüss dich nachbar : und ich bin grad wieder da, wo das dorf mit der sogenannten sozialüberwachung droht : gerade da wollte ich immer weg : demokratie heisst pluri, nicht nachbarnachbaridentität + denunziation) - ent-fernt: von hier nach dort. utopie scheint mehr denn in den zeiten der revolution zu heissen „nirgendwo“. anzumerken ist, dass es damals hiess, ganz neben dem ‚kein ort’: „aber vielleicht in der zukunft“. jetzt ist nicht mal mehr kompostmässig biogas daraus zu gewinnen aus der scheisse, die gegenwart (so schön nah an gegenwert, nicht?) geheissen wird.
zynismus und zählung: kein ort (utopie) minus gar kein ort (atopie) gleich was halt hier ist (topos). schwer zu sagen, was das ist, topos, sicher nicht anthropos pur.
aber auf die schnauze fallen ist auch tot. für jede spezies.
[mvs:010326]
ein kleiner nachtrag: bitz weiterzählen, aleatorisch : es scheint ja mindestens immer 'eins' herauszukommen. schön, dass die würfel keine null haben. (oder: grosses missverständnis auch : null gleich null.)

[mvs:100801]
> nichts, absichtlich > nichts, ja halt > wissenschaft > wildwuchs
im anhang noch ein wunderliches bild : die gesockelte gipsjesusstatue auf unstabilem einkreuzbein X-tischchen plus kreuzbeiniges kind plus übermutter mit herz auf undefiniertem fleck : so was gwaggliges kann doch nicht gut kommen, oder? oder doch, resp. gar nicht. (zu dem bildli könnte man stundenlang extemporieren, gäll! - nur : mir fehlt grad die lust dazu, leider.)

[mvs:100619]
: so kurz die eigene lust und die eigenen bedürfnisse in instant-kommunikation dem anderen, dem auch kurzbereitwillig daseiend empfangenden vermitteln und durch den akt des zwinkerns auch gleich die durch den wunsch entstandenen bedürfnisse befriedigen : der wunsch, kaum ausgesprochen, ist schon erfüllt.
[mvs:040813]
> flirt > märchen > temporär > ganz entschwindend > solidarität, unbestätigte > acte gratuit
auch so ein wort, das mich erheitert.
[mvs:990805]
“listen : i heard a voice outside, saying: ‘…’”
don’t worry : it’s not an unknown shakspeare quote, it’s only me, babbling.
[mvs:990805]
> gezeter > sing along with vänçi > only me > listen
«nobis autum (si forsan miraris hanc tractandi rationem) visum est interim ludere in vocabulis» übersetzt, 1574, als «so dich diss unser schreiben und art zu reden/ wunder nehmen: sollstu wissen/ dass uns also mit worten zu kurzweilen gelustet hat»
so wär ein schönes leben: mit wach und schlaf und traum : ein sich verlust(ier)en : verlustieren im verlust : nomadisieren im dasein und nichtdasein.
[mvs:031222]
lit.: Paracelsius: De vita longa. Foucault, Michel: irgendwo, auch. Negt, Oskar / Kluge, Alexander: Geschichte und Eigensinn.
ZZZ (IN SPRECHBLASE: SNORE ON, LITTLE SNORER, SNORE ON (and this got nothing to do with the following paragraph (lemma) - it’s just my mind meandering))
> schlaf > morpheus; > nomade > sprechblase
ich danke. thank you.
[mvs:all the time]
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